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{Mittwochsgast}... Eine kleine Ära geht zu Ende


08.03.2014  ….. Eine kleine Ära geht zu Ende….

Da ist er nun der Tag der Tage…. Die Minimaus ist heute 14 Monate alt. Das bedeutet für uns, dass eine wichtige Zeit zu Ende geht. Gemeint ist die Zeit, in der N. grundsätzlich von Mama oder Papa betreut wurde. Die Elternzeit von N.s Papa ist nun vorbei. Morgen haben wir noch, um die gemeinsame Zeit zu dritt zu genießen und Montag muss er wieder los.
Gefühle? – Puh, schwer zu sagen…. Wenig positiv in jedem Fall. Mir ist flau im Magen bei dem Gedanken, dass N. nun täglich sooooo lange auf uns verzichten muss. Auch wenn ich in der Regel um 14 Uhr zurück bin, so sind es doch 7 Stunden, die sie ohne Mama und Papa verbringt / verbringen muss. Den Papa sieht sie nun, wie auch vor der Elternzeit, Montags- Donnerstags nur zwei Stunden täglich (von 18-20 Uhr). Der Gedanke treibt mir die Tränen in die Augen, vor allem wenn ich bedenke, wie sich das Verhältnis der Minimaus zu ihrem Papa in dieser wunderbaren Zeit geändert hat und wie innig es geworden ist.
TROTZDEM steht für uns fest – und daran gibt es auch nichts zu diskutieren – wir MÜSSEN und wir WOLLEN beide wieder arbeiten.  
Was es für mich einfacher macht: Man merkt deutlich, dass N. nun auch „raus“ möchte. Sie will die Welt entdecken – was anderes sehen, als nur Mama und Papa. Sie möchte mit anderen Kindern spielen und Beziehungen zu anderen Personen aufbauen – das merken wir ihr an. Von daher ist meine Flauheit im Magen vielleicht wenig begründet… es geht wohl fast mehr um meine Trennung von ihr, als ihre Trennung von mir. Wobei sich das schlussendlich sicher erst in einigen Wochen beurteilen lässt … (ich werde berichten J).
Was es für uns auch „einfach“ macht: N. ist nicht „fremdbetreut“, wie man so schön sagt, sondern geht nun ein halbes Jahr lang zu einer guten Freundin, die ebenfalls eine kleine Maus im selben Alter hat. So wissen wir, dass Sie sowohl die Umgebung, in der sie sich aufhält, als auch die Personen, mit denen sie 7 Stunden am Tag zusammen ist, gut kennt und sich wohlfühlt. Erst im Sommer wechseln wir dann zu einer Tagesmutter in der Nähe meiner Arbeitsstelle.
Was sich für mich nun ändern wird?
Das ist wohl einiges….
Bisher war ich in einer Art „Schonraum“ wieder berufstätig: Dauerte es in der Schule mal länger, so war das kein Problem und überhaupt kein Grund ein schlechtes Gewissen zu haben. N. war ja beim Papa! Jetzt sieht es für mich anders aus. Es heißt nun zusehen, dass ich meine Aufgaben erledigt kriege und N. dann auch pünktlich abhole.
Wenn ich dann nach Hause kam, war der Kram vom Vortag aufgeräumt, es war eingekauft, ggf. etwas saubergemacht  und so weiter.
Ab Montag sieht das nun anders aus. Da verlässt N.s Papa um 05.45 Uhr das Haus. Keine Zeit mehr, um was wegzuräumen, das Kind anzuziehen, mir Brote zu schmieren o.ä.  Aufräumen, Saubermachen und Co. muss nun von uns „nach der Arbeit“ gemacht werden. Entweder mit N. oder wenn sie schläft. Das wird für uns eine neue Herausforderung sein und Disziplin kosten. Ich kenne uns beide…. Wenn das Kind erst schläft, wollen auch wir unseren Feierabend genießen….
Somit heißt es ab Montag:
Mein Wecker klingelt weitaus früher, denn ich muss mich und N. fertig machen und anziehen unsere Sachen packen und los. Dann liefere ich sie um kurz vor 7 ab, um pünktlich in der Schule zu erscheinen.
Mittags hole ich Sie dann ab. Somit ist erstmal keine Zeit für den Teil meiner Arbeit, der nachmittags noch erledigt werden muss und auch wenig Zeit für Haushalt und Co.
Aber was solls…. Die Minimaus ist auch WICHTIGER. Die wenige Zeit, die wir nun am Tag gemeinsam haben, wollen wir schließlich noch intensiver gemeinsam nutzen.
Wie alles klappt? – Das weiß keiner! Ich halte Euch auf dem Laufenden!
  • Eine neue spannende Zeit beginnt!

1 Kommentar:

  1. Dann drücke ich mal die Daumen, dass alles gut klappt und bin schon auf den nächsten Bericht gespannt. Alles Gute für euch - und kein schlechtes Gewissen.

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