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Studieren mit Kind: Zurück an die Uni

Svenja
Im Wochenrückblick hatte ich es schon erwähnt: letzte Woche ging es für mich (und für Esther) wieder zurück an die Uni.
Direkt zwei Tage lang, von morgens 8 bis mittags 1 bzw. 3 Uhr.
Da wir Einführungsveranstaltungen zu einem Projekt hatten, ging es zum Glück einmalig so lange, ansonsten haben wir nur Mittwochmittags Uni.
Der Plan war eigentlich, dass Nils und Martha mit nach Mönchengladbach kommen und da im Familienzimmer der Hochschule bleiben und ich sie in den Pausen besuchen gehe.
So war der Plan bis Mittwoch, als wir mal wieder eine grausame Autofahrt hatten. Martha hat nur gebrüllt und ich wollte sie am nächsten Tag nicht wieder im Auto mitnehmen, nicht wenn wir so lange fahren müssen.
Ok, also blieben die beiden zuhause, mit der Option per Bahn nach zu kommen, sollte es nicht klappen.
 Ich habe die halbe Nacht wach gelegen, weil mir so unwohl bei dem Gedanken war. Natürlich vertraue ich Nils, aber bisher war Martha noch nie länger als 2h ohne mich gewesen und ich hatte Angst das sie sich in Rage weint wenn ich nicht da bin.
Dann war der Morgen endlich da und es hieß Tschüss sagen.
Es liefen so viele Tränen...meine Tränen, Martha lachte glücklich und spielte schon mit ihrem Papa als ich verheult das Haus verließ.
Erst beim Autofahren konnte ich abschalten und als Esther und ich dann wieder wie früher, strickend in der Uni saßen ging es mir wieder richtig gut. Von zu hause bekam ich im 30min Tags Updates und Bilder geschickt und es lief scheinbar alles wie am Schnürchen. Und auch ich genoss es sehr mal wieder einfach Studentin sein zu dürfen, im Auto zu The Offspring mit zu grölen anstatt zum 100sten Mal den Bibabutzemann zu singen.
Aber das aller schönste war, nach Hause zu kommen und meine Maus wieder in die Arme zu schließen.

Kommentare:

  1. Schön, dass es so gut geklappt hat.
    Und - du hast einen tollen Mann und eine tolle Tochter. Und ich hoffe doch, dass du dich auch gefreut hast, Nils wieder in die Arme zu schliessen - nicht nur Martha *zwinkersmiley*

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  2. Mensch, super, dass es so gut lief! Und ich konnte gerade mich richtig hineinversetzen. Aber du kannst superstolz sein, auf deine Maus und auf doch (und auf den Papa sowieso).

    Und noch ein dickes Sympathielächeln für the Offspring, ich liebe es. Und die Krümeline auch, die tanzt immer, sobald ich mir ein Album anhöre. :)

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  3. beruhigend zu lesen, dass der Unistart gut funktionieren kann :-D
    Ich fange dieses semester trotz meines drei-monats-bengelchens auch wieder an, mit drei mal 1,5 h pro Woche.
    Das scheint mir alles noch ertragbar, allerdings kommt vorher erstmal am donnerstag eine Nachschreibeklausur - heißt, wenn ich die volle zeit brauche:
    3h Klausur, plus jeweils 20 min hin-und Rückfahrt ohne Baby.
    Wie soll das nur funktionieren???

    margareteaudrey.wordpress.com

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  4. hihi....sorry..nicht falsch verstehen. jede mutter stellt sich so "deppert" an, wenn sie das erste mal das kind allein lassen muss.
    muss grad so lachen, weil es mich soooo sehr an mich erinnert. am ersten tag wo ich wieder gearbeitet habe, habe ich den ganzen tag mit tränen gekämpft... mein armes baby..meine arme kleine bohne...
    letzten endes hatte die bohne einen wunderbaren tag und mami hat sich umsonst sorgen gemacht.
    bohne ist jetzt 4 jahre alt....
    ihr wachst beide rein.... das kommt suuuupergut...
    hab vertrauen in dich selbst ;o)

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  5. Moment mal - wie alt ist dein Kind?
    Mutter sein schön und gut - aber muss man es gleich SO übertreiben?

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  6. Find ich leider auch. Die Kleine ist doch beim Papa, da ist sie doch super aufgehoben. Wenn du sie bei der Tagesmutter abgestellt hättest, dann könnte ich deine Sorgen ja verstehen. Und ich hab oft den Eindruck, dass die Kleinen froh sind, wenn sie ihr gewohntes Umfeld und liebe Menschen um sich haben. Dann "vergessen" sie ihre Mama auch mal schnell.

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  7. ich finde es ja immer schade, dass solche kommentare anonym sind...klar mag meine reaktion übertrieben gewesen sein, aber ich beschönige nichts und schreibe nunmal wie ich mich fühle. klar ist die kleine beim papa gut aufgehoben, und selbst wenn sie bei der tagesmutter wäre, hätte das auch nichts mit "abgeschoben" zu tun. Jeder wählt den weg, der für die eigene Familie richtig ist. ob das kind beim vater oder der mutter bleibt, mit 6 monaten zur tagesmutter geht oder erst mit 3 in den kindergarten, oder auch komplett bis zur einschulung zu hause bleibt, es steht niemandem zu diese entscheidungen in frage zu stellen, ausser den familien selbst. und wie sich die personen dabei fühlen ist eh etwas was doch eigentlich nicht zur diskussion steht. Klar wäre ich gerne lockerer gewesen, aber ich wars nunmal nicht, so bin ich halt, deswegen werde ich mich weder schämen noch mir selbst vorwürfe machen. Wir sind halt alle unterschiedlich und das ist doch auch gut so :-) Und ich bin auch froh, dass nicht alle 1000 Leser genauso sind wie ich ;-)
    svenja

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  8. ach ja, auch wenn das wahrscheinlich niemand mehr ließt, aber hier muss echt niemand anonym kommentieren wenn er was kritisches sagen will. ich werde ere blogs nicht entliken und nicht schlecht über euch denken. jeder hat das recht seine meinung zu äußern und ich kann auch mit kritik umgehen ohne gleich die beleidigte zu spielen ;-)

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  9. Toll, ist es so gut gelaufen. Und ich verstehe dich sehr gut, ist es dir schwer gefallen. Normale Mamagefühle wie ich finde. Und deswegen muss man sich auch nicht rechtfertigen. Jeder ist so wie er ist.
    Und an alle die das zu früh finden: erstens, nicht jeder kann wählen (wie ich, ich bin selbständig und wohnhaft in der Schweiz, der Urlaub ist genau 3 Monate, kein Jahr oder so wie in Deutschland) und zweitens soll jeder machen wie er glücklich ist. Nur wer glücklich ist, kann Glück weitergeben. Und das ist doch für das Kind am besten. Meine Meinung. In Frankreich gehen Mütter nach 3 Monate arbeiten und ich denke nicht, dass die Kinder ganz unglückliche Kinder sind. Ich bin übrigens mit 4 1/2 Monaten wieder einen Tag arbeiten gegangen und noch heute fällt es mir schwer...:-)

    Liebe Grüsse und viel Glück weiterhin,
    Claudia

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  10. Hallo,
    mein Kommentar sollte keine Beleidigung sein, wirklich nicht! Ich wollte dir nur sagen, dass ich - ähnlich wie du ja auch - beobachte, dass die Kleinen, wenn sie in ihrem Umfeld bleiben und bekannte Gesichter um sich haben, in den meisten Fällen auch mal eine gewisse Zeit ohne die Mama auskommen können.

    Gut, meine Erfahrungen mit Tagesmüttern sind mehr als ernüchternd. Ich weiß, dass es sicher auch irgendwo ganz liebe und zugewandte Tagesmamas gibt - aber wo ich wohne gibts scheinbar nur Geschäftsfrauen - und das will ich nicht für mein Kind.

    Und wenns der Papa ist, der aufpasst, dann - zumindest bei uns - fällt der Kleinen (fast) nicht auf, dass ich unterwegs bin. (Zum Glück!)

    Kann natürlich deine Bedenken und Sorgen verstehen, das ist ja gar nicht die Frage!!!

    Und: Anonym war nicht, weil ich nicht zu meinem Post stehe - ich hab einfach nur keinen Blog.
    Grüße und weiter so

    Klaras Mom

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  11. Hallo
    Schön dass es so super klappt bei euch.
    Und schön zu lesen, dass es unter den "Muttis" noch einen Offspring-Fan gibt!
    LG Stefanie

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