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Abenteuer Küche - Teil 1

Wir wohnen in unserer kleinen, gemütlichen 2-Zimmerwohnung nun schon fast 3 Jahre. Auch wenn manches schon Probleme bereitet hat, lieben wir es hier zu leben.
Trotzdem kommt manchmal natürlich der Gedanke, dass wir irgendwann ein zusätzliches Zimmer für Martha brauchen.
Vor ein paar Monaten bekamen wir dann eine Chance, auf die wir eigentlich immer gewartet hatten, in unserem Haus wurde eine größere Wohnung frei mit zusätzlichem Zimmer.
Ich war gleich aus dem Häuschen, aber die Besichtigung machte unsere Hoffnungen wieder zu Nichte.
75 so schlecht geschnittene Quadratmeter habe ich noch nie gesehen.
Alleine 10 gingen schon mal für den fensterlosen Flur drauf. Bad und Küche waren zwar größer, dafür aber Wohn- und Schlafzimmer kleiner. So klein, dass wir noch nicht mal unser Bett und den Kleiderschrank in einen Raum bekommen hätten. Und dann die beiden größten Mankos: Keine Rollläden und keine Badewanne.
Wir schliefen eine Nacht drüber und entschieden dann, dass wir in unserer Wohnung bleiben, wir hätten in der anderen doch zu viele Abstriche machen müssen.
Und 100€ im Monat mehr zahlen, für ein Zimmer, dass wir vielleicht erst in 2, 3 Jahren brauchen, war uns dann auch zu blöd.
Statt neuer Wohnung entschieden wir uns aber für eine neue Küche, denn die war schon sehr alt.
Der Vormieter hatte sie uns geschenkt und wir haben sie damals dankend angenommen.
Die Fronten hatten wir neu gestrichen und alles etwas improvisiert. Eine richtige Studentenküche halt.
Wir sind zwar immer noch Studenten, aber auch eine Familie. Wir wollten eine neue Küche zum Wohlfühlen, zum Verweilen.
Ein Lebensraum, nicht nur ein Nutzraum.
Also ging die Ideensuche los, welche Farben, welches Holz, welche Tapete. Pinterest und die IKEA-Seite wurden durchstöbert und schließlich nach ewig langem hin und her entschieden wir uns für eine neue Küche.
Die Farben: Braun, gelb, orange, weiß
Der Stil: Retro, wie unsere ganze Wohnung.
Ja, man mag sich darüber streiten, eigentlich sind die 60er/70er in Sachen wohnen ja schon wieder "out" und Shabby chic ist das Maß aller Dinge, aber wir lieben es nun mal Retro. :)
Wie es dann weiter ging (und erste Bilder), könnt ihr morgen lesen.

Kommentare:

  1. ohhh nein, bloß kein chabby chick :D ihr habt euch richtig entschieden da bin ich mir sehr sicher.
    mein pinterest album füllt sich auch immer mehr mit häuslichen angelegenheiten, aber wir müssen noch ein wenig warten und vielleicht noch ein paar entscheidungen treffen ob wir hier oder woanders wohnen bleiben. mal sehen, aber ich freu mich schon drauf alles so zu gestalten wie wir uns das vorstellen.

    liebe grüße

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  2. Hallo,

    ich bin mal gespannt, wie es bei euch aussieht. Und ich finde es gut, dass ihr nicht diesem dämlichen Shabby Chic hinterher lauft. Da zahlen Menschen unheimlich viel Geld für Möbel, die aussehen wie ranzige Flohmarktmöbel, die tatsächlich sauteure und vollkommen neue Möbel aus einem Nobelmöbelhaus sind. Sinn? Da kann ich mir auch gleich echte ranzige Flohmarktmöbel kaufen, aber das wäre ja nicht mehr nobel! :D
    Also macht euer Ding, wenn es euch gefällt, ich bin gespannt auf eure Bilder! :)

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  3. bin auch total gespannt...

    Liebe Grüße, Lise

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