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4 Wochen Babyglück


4 Wochen Baby sein:
Lieblingsbeschäftigung: mit großen Augen die Welt entdecken
Mama- oder Papakind: Mama
Darauf bin ich stolz: das ich schon etwas "erzählen" kann
Das mag ich gar nicht: Langeweile

4 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse: Spaziergänge mit Tragetuch tun uns dreien richtig gut!
Schreckmoment:-
Dafür fehlt die Zeit: Zeit für sich selbst und die Partnerschaft
Der glücklichste Moment: das Wetter ist besser und man kann gaaaaaaaaaanz lange Spaziergänge machen
Streit über: wie kann es sein dass der Papa nicht mal wach wird wenn 50cm neben ihm das Baby brüllt, aber Mama bei jedem lauten Atemzug von ihr aufschreckt
Nächte: richtig gut, 4 1/2h Schlaf am Stück sind schon öfters mal drin...mehr muss auch nicht sein, Mama wird eh im 30min Takt wach und schaut nach ob die Kleine noch atmet
Darauf freuen wir uns: Wiedersehen mit den anderen Eltern aus dem Geburtsvorbereitungskurs
Das macht Mama glücklich: nach dem stillen satt und zufrieden angelächelt zu werden
Das macht Papa glücklich: Martha im Tragetuch tragen












Fast einen Monat sind wir nun Eltern, da ist es Zeit für ein erstes Resümee.
Wenn man das erste Kind bekommt, kann man sich nur vorstellen wie das Leben einmal sein wird. Man kann sich zu ganz vielen Themen informieren, Meinungen einholen und erste Entscheidungen treffen wie man das Kind erziehen will und was einem dabei wichtig ist. Doch dann kommt das Kind und zeigt einem, dass alle Pläne umsonst waren, das ist wohl die erste Lektion des Eltern-seins: Nichts ist planbar.

Wir wollten:
- ambulant entbinden, sind dann aber 3 Tage geblieben, weil es mir zu schlecht ging
- keinen Schnuller geben, mussten aber nach einer schlaflosen Nacht kapitulieren
- Stoffwindeln nutzen, aber wenn nach jeder Mahlzeit die Windel voll ist, überlegt man sich 2 mal, ob man das waschen möchte (wenn die Verdauung sich eingespielt hat wollen wir es aber trotzdem probieren)
- unsere Tochter nicht in rosa und pink kleiden, solange wir es vermeiden können, aber wenn alles dreckig ist, bis auf die geschenkten rosa Strampler, bleibt einem nichts anderes übrig

Aber diese "Wortbrüche" stören einen nicht weiter, wenn man dafür ein zufriedenes Kind hat.
Die Kleine ist jetzt schon fast einen Monat alt und ich hätte nie gedacht wie viel sich in so kurzer Zeit tut. Wo sie am Anfang den ganzen Tag geschlafen hat, wird jetzt die Welt entdeckt, Spielzeug wird mit den Augen verfolgt, mit den Kuscheltieren wird "gerungen", Mama und Papa bekommen immer häufiger ein Lächeln, erste versuche des "Brabbelns" sind hörbar, alleine auf dem Wickeltisch ist nicht mehr möglich und die ersten Klamotten mussten auch schon aussortiert werden.
Wir finden langsam wieder in unseren Alltag, viele Situationen wiederholen sich und man weiß mittlerweile ganz gut damit umzugehen. Unsicherheiten werden immer weniger und wir werden selbstbewusster in unserer Rolle als Eltern.
Alles in allem war der erste Monat sehr schön, es gab ganz viele "erste Male", die einen teilweise zu Tränen rührten oder Tränen der Verzweiflung auslösten, aber wir haben es ganz gut gemeistert, leben noch alle und freuen uns auf das was kommt!

Kommentare:

  1. *tränchenausdenaugenwisch*
    Hast du so schön beschrieben. Und es kommen noch so unzählige viele "erste Mal".
    Genießt die Zeit mit eurer Kleinen. Sie ist so ein tolles Kind und ihr seid so tolle Eltern. Und Zeit für euch selbst und eure Partnerschaft kommt in immer größeren "Brocken". Anfangs mal hier 5 Minuten, mal da 6 Minuten. Ihr müsst sie nur wahrnehmen und nutzen. Viel Glück!


    Noch anmerken muss: Nils kann nichts für seinen festen Schlaf. (Mal den Papa in Schutz nehmen muss)

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  2. ohh wie toll! ich finde das total aufregend!
    kannst du vielleicht in ein paar monaten oder wochen mal einen post dazu machen, wie du das mit dem studium etc. auf die reihe bekommst? (mit betreuung, lernen etc.) das fände ich suuuperinteressant!

    bitte bitte!
    euch alles gute
    <3 lisa

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  3. Soo schön :-)
    Du hast bestimmt genug um die Ohren und trotzdem lässt Du uns immer wieder am Babyglück teilhaben, vielen lieben Dank!:)
    Ganz liebe Grüße,
    Judith

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  4. Seid doch froh, dass sie nen Schnuller nimmt. So habt ihr eine Option mehr, unser Kleiner will den gar nicht. Außer zum Rumspielen, falschherum in den Mund nehmen und daraufherumkauen. Jedenfalls nicht als valide Einschlafhilfe. ;)

    Hach, man nimmt sich so viel vor am Anfang und macht dann doch alles ganz anders. Solange das reflektiert geschieht auch überhaupt kein Problem, von außen lässt sich immer viel sagen zu "ich würde NIE dieses und jenes"... außerdem ist jedes Kind anders, das liegt glaube ich nicht nur am Ersten.

    Freut mich, dass ihr einen schönen ersten Monat habt. Genießt davon, soviel ihr könnt! Ansonsten ist es so schnell vorbei und dann braucht man ganz dringend das Nächste. :-D

    Lieben Gruß
    Jörn

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  5. ach mensch, es ist fast so wie als würdest du von uns schreiben...und ich freu mich so doll für euch das es immer besser wird. der erste monat ist so spannend aber gleichzeitig so nervenaufraubend. wirst sehen, der zweite wird dafür umso entspannter :)

    was habt ihr denn da für eine wickeltechnik mit dem tuch. bei mir (hattest du das foto gesehen?) kann elli gar nicht so schön rauskucken weil die stoffbahnen die über die schulter gehen so auseinander und elli's kopf ist dann halt da drin.
    voll blöd zu erklären -.-
    aber da sie jetzt immer rumgetragen werden will um zu kucken wär deine methode sicherlich richtig gut.

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  6. Mein Papa hat auch neben mir geschlafen, als ich als Baby geschrien habe. Ist anscheinend ein Papagen ;).

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  7. Was für eine Zuckerschnute- ganz ehrlich, ein besonders süßes Mädchen!
    und sie schaut wirklich schon ganz aufgeweckt!!!

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  8. So ein hübsches Mädchen, ich gratuliere euch von Herzen und ja, bei uns lief auch vieles anders als geplant und gewünscht und das ist bis heute so, Babymädchen ist 22 Monate alt und vergibt seit 22 Monaten ihre ganz eigenen Regeln ;)

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  9. Oh wie schön... Und irgendwie lustig. Diese geankliche Liste (keinen Nuckel usw) hatten wir beim Junior auch. Und es gab so viele Punkte, die wir bereits nach der ersten Woche nicht mehr eingehalten hatten... Aber ja, das wichtigste ist das Wohlergehen des Kindes. Nein, eigentlich nicht. Das wichtigste ist das Wohlergehen der Familie. Das hat uns die Zeit mit dem Junior gezeigt. Die meisten Situationen kann man nicht planen und sich gedanklich vorbereiten, sondern wir entscheiden ganz viel aus dem Bauch. Und was noch faszinierender ist: Komischerweise klappt vieles jetzt so, wie wir es beim Junior geplant hatten, ohne das wir es erzwingen.

    Liebe Grüße,
    Pauline

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  10. Haha. da kommt mir doch so einiges bekannt vor!!! Herr Z. döst heute noch seelig während der Knirps alles gibt ^^
    Mensch, wie groß eure kleine Martha schon ist bzw wirkt, unglaublich und total Zucker!

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  11. viele punkte auf deiner liste habe ich mir auch vorgenommen aber ich glaube die realität zeigt dann einfach was machbar ist und was nicht. ich glaube ihr macht das ganz toll mit eurer tochter und ich finde es immer sehr spannend zu lesen wie es euch ergeht :-)

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  12. Oh, so eine süße Maus!
    Über den Punkt "Streit über" musste ich ein wenig lachen. Haben selbst noch kein Baby, aber ich weiß zu 100 %, dass es bei uns auch so ablaufen wird. Mein Mann kriegt nie was mit, wenn er schläft.
    LG :)

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  13. unglaublich auch schon wieder 1Monat. Noah ist schon fast 12 Wochen und riesig geworden es geht voll zu schnell. ich freue mich für euch das ihr angekommen seid und es euch gut geht....LG Steffi

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  14. Es ist doch schön zu lesen, dass es überall gleich ist. Und wenn man beim zweiten denkt, jetzt sind wir gut drauf vorbereitet, dann kommt es wieder anders. Hauptsache alle sind zufrieden! Das ist das wichtigste, ob mit Schnuller oder nicht ;o)

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