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Die Qual der Wahl

Das Duden Vornamenlexikon enthält mittlerweile über 8000 Namen, alleine im letzten Jahr sind 200 neu dazu gekommen. Da steht man als Eltern vor einer enormen Aufgabe, aus dieser Menge genau den Richtigen für das eigene Kind raus zu suchen.
Den Namen vergibt man für ein Leben lang, ein Baby wird ihn tragen, ein Jugendlicher, eine Mama/Papa und schließlich ein Senior. Was als Baby noch süß klingt, kann bei einer Geschäftsfrau unseriös wirken, der Name eines gestandenen Mannes bei einem Kind befremdlich.
Will man mal mit dem Kind im Ausland leben? Oder möchte man es durch einen internationalen Namen auf die große Karriere vorbereiten? Soll der Namen einzigartig sein oder gefallen einem auch beliebte Vornamen, soll er klassisch oder exotisch sein, lang oder kurz, nur ein Name oder gleich mehrere, ist einem die Bedeutung wichtig oder egal, soll das Kind nach einem Verwandten benannt werden?
Es gibt tausend Fragen die man zu klären hat (mal ganz davon abgesehen ob beiden Partnern der Name gefällt und ob er zum Familiennamen passt).
Aber am schwersten fand ich immer einzuschätzen, wie unser Kind wohl mal sein wird, ob der Name zu ihm passt.
Jungen- sowie Mädchenname standen bei uns schon lange vor der Zeugung fest, ich wollte nicht das mein aufgeweichtes Schwangerschaftshirn noch auf irgendwelche dummen Ideen kommt. Was auch echt besser so war, denn ich zweifelte zu Beginn der Schwangerschaft tatsächlich oft an unserem Mädchennamen, bis ich meinen Freund soweit hatte, dass noch ein weiterer Name zur Auswahl stand, wir würden uns dann für einen entscheiden, wenn sie erst mal da ist, sollte das Baby überhaupt ein Mädchen werden.

Dann kam der große Tag, "Na das ist doch eindeutig ein Mädchen" meinte die Frauenärztin und schlagartig war mir klar, "Das ist unsere M.H." Alle Zweifel die ich noch Tage vorher hatte, waren plötzlich weg. Sie ist es, sie ist das kleine Wesen auf das wir so lange gewartet haben. Es war ein ganz merkwürdiges Gefühl, dass ich gar nicht richtig beschreiben kann.
Dieser Tag ist jetzt schon über einen Monat her, aber wir hatten nie mehr Zweifel an unserer Wahl. Ganz im Gegenteil, jeden Tag bestärkt mich dieses kleine Wunder darin. Ich spreche sie mit ihrem Namen an und sie reagiert. Auch wenn ich sie noch nie gesehen habe, noch nie ihre Stimme gehört habe, weiß ich doch schon was für ein Mensch sie ist, weiß das der Name zu ihr gehört.

Ob der Name auch bei anderen ankommt weiß ich nicht, ist mir aber auch egal. Die, die ihn schon kennen haben jedenfalls noch nichts negatives darüber gesagt (oder waren so höflich es uns nicht ins Gesicht zu sagen). Es würde sowieso nichts ändern, sie ist es einfach, sie war es von Anfang an!

Kommentare:

  1. Oh ja das kenn ich und da ich ja als Erzieherin arbeite, ist es umso schwerer. Denn mit vielen Namen, bringst du zwangläufig irgendwelche Kinder in Verbindung. Uns ist es wieder mal wesentlich leichter gefallen einen Mädchennaemen auszusuchen...SCHADE brauchen wir dieses Mal nicht. Also einen Jungennamen...oje dachte ich. Dann ahtten wir einen in der engeren Auswahl und zack im Freundeskreis/ Bekanntenkreis auch eine Schwanger 2 1/2 Moante weiter als ich und sie haben DEN Namen gewählt....ok wieder überlegen. Aber nach einiger Zeit waren wir uns sicher...und ich hoffe das sich in der Klasse nicht vier Stück gleichzeitig umdrehen werden.
    Und auch bei Vivi, haben wir es erst verraten als sie da war, denn das ist alleine unsere Entscheidung und da lassen wir uns von KEINEM reinreden.
    lg steffi

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  2. Meine Schwester hat einige Zeit in Finnland verbracht. Dort geben sie Babys oft nur einen vorläufigen Namen. Wenn dieser dann nicht zu ihnen passt, wird er um geändert. Die Gastfamilie meiner Schwester hat sich sogar einmal dafür entschieden - eben weil das Wesen des Babys nicht zum Namen (bzw. umgekehrt) gepasst hat. Ich finde du hast da total recht, der Name und die Persönlichkeit hängen eng zusammen. Oft finde ich nicht so sehr, wie man selber ist, sondern viel mehr, wie man erwartet wird.

    Liebe Grüße

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  3. Meine Schwester hat einige Zeit in Finnland verbracht. Dort geben sie Babys oft nur einen vorläufigen Namen. Wenn dieser dann nicht zu ihnen passt, wird er um geändert. Die Gastfamilie meiner Schwester hat sich sogar einmal dafür entschieden - eben weil das Wesen des Babys nicht zum Namen (bzw. umgekehrt) gepasst hat. Ich finde du hast da total recht, der Name und die Persönlichkeit hängen eng zusammen. Oft finde ich nicht so sehr, wie man selber ist, sondern viel mehr, wie man erwartet wird.

    Liebe Grüße

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  4. hach ja. der name.. schweeere entscheidung! aber ja, man hat irgendwann das gefühl, DAS ist DER name! :)

    bin gespannt wie deine maus heißt :) werden wir das je erfahren? :)

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  5. @katchika: ja, werdet ihr auf jeden fall wenn sie da ist, es gibt nur ein Paar leute, die den Namen noch nicht wissen wollen, z.B. mein Papa, deshalb wird das WWW ihn auch erst bei der Geburt erfahren ;-)

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  6. mein sohn wird mal ein julius :)
    beim mädchen sind wir uns noch nicht sicher. valentina oder sophie.
    wann sagst du denn den babynamen? oder sagst du ihn überhaupt?
    bitteeeeee bittteeeeeee! ich platze vor neugier!

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  7. irgendwer meckert immer!!! Der Name soll den Eltern gefallen und das ist schwer genug!

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  8. gut. ich bin doch so neugierig :D

    meine schwiegereltern waren mit dem namen, den wir für unseren schatz ausgesucht haben, irgendwie so garnicht einverstanden. aber als er dann da war, meinten auch die "jo, der name passt wie die faust aufs auge" :)

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  9. Und jetzt sitz ich hier und wisch mir ein paar Tränchen aus den Augen.
    Du hast diesen Text mal wieder mit so viel Liebe zu eurem Kind geschrieben. Sie kann froh sein, dass ihr ihre Eltern seid.


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  10. Ja, so haben wir es auch gemacht. Die Namen stehen seit über einem Jahr. Und dann kam vor 2 Monaten der Anruf eines Bekannten, der Vater geworden ist (eine Woche nachdem wir wussten, was wir erwarten)- und natürlich gab er seiner Tochter UNSEREN Namen... Kurze Krise, aber wir bleiben dabei. Immerhin wurde unser Fräulein schon eine Woche so genannt (und wir sehen den Kumpel eigentlich nie).
    Bei uns kam erschwerend noch hinzu, dass der Name zum Junior passen sollte. Schließlich ruft man mehrfach den Junior und die Bauchbewohnerin zusammen zum Mittagessen...

    Ich bin gespannt, wie ihr entschieden habt (bei uns übrigens auch M.)

    Liebe Grüße,
    Pauline

    PS.: Wir haben dem Junior dann erklärt, dass der Papa das Baby in die Mama reingetan hat. Auch nicht gnaz korrekt, aber bei einem fast 3-jährigen den Doktor als Erzeuger dastehen zu lassen, ging für uns dann doch nicht.

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  11. das sollte euch auch echt egal sein... schließlich müsst ihr mit dem namen zufrieden sein und nicht eure umwelt... von soooooooo vielen habe ich nun schon gehört, das carlotta ganz schrecklich sei...
    mir egal... wir finden ihn schön und der bleibt!!! *_*

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  12. Oh wie schön! Ist doch toll, wenn der Name schon fest ist. Beim ersten war es bei uns auch so. Und es war entspannt. Keine nervigen Vorschläge. Beim zweiten hat mich das total fertig gemacht, dass der Name nur fast sicher war.
    Ich fand es immer toll, das Kind im Bauch schon beim Namen anzureden. So kann man auch alle schon an den Namen gewöhnen und wenn es dann da ist, freuen sich alle auf das Kind, nicht auf den Namen ;-)
    LG

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  13. Oh ich bin sicher,dass ihr Name fabelhaft sein wird.Hach,ein kleines Mädchen,das ist so toll!

    Herzlich,Mia

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  14. *hach* so schön!!!!!
    Bei mir und meinen Mann war es ein kleiner Kampf! Uns was klar, das auf den Geburtsurkunde nur ein Name stehen soll und unser Kompromiss war dann Marie! =) Und als Taufname kam dann noch Louisa dazu! (weil ihre Patin mir 2. Namen auch so heißt!^^)... Beim nächsten wird es um eingiges schwerer, den unser kleines will nun auch mitreden! =) GLG Dany

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  15. Du hast absolut recht, der Name wird nie den Geschmack von allen treffen - er muss euch gefallen und bei dir hat das Herz gesprochen, besser kann es nicht sein. Weiterhin ganz viel Vorfreude. Sina

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