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Danke!

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Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke!!!
Ich kann euch gar nicht genug für eure lieben Kommentare zum gestrigen Artikel danken, eure Worte taten so gut, das ich fast zu Tränen gerührt war (und das liegt nicht nur an den Schwangerschaftshormonen).
Ihr habt so Recht mit allem was ihr sagt!
Da ihr euch so viel Mühe mit den Kommentaren gegeben habt, möchte ich auch gerne nochmal auf alle eingehen:
Theresa: Bekomm mal schnell ein zweites Kind hinterher, weil Du möchtest, dass sie zusammen groß werden oder gar ein drittes Kind... sehr verletzend und sehr wenig kinderlieb die Aussagen da!
Christiane: Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Zwischen dem ersten und dem zweiten liegen bei uns sechs Jahre. Und da wurde es dann richtig fieß. Ich wurde auf der Arbeit regelrecht gemobbt. [...] Beim dritten wurden wir dann von vielen nur noch belächelt, so als wären wir jetzt komplett gaga.
Genau darüber habe ich letztens auch noch mit Esther gesprochen, man kanns den Leuten nie Recht machen, entweder man bekommt zu viele oder zu wenig Kinder, zu nah beieinander oder der Abstand ist zu groß. Geht man nach der Geburt wieder arbeiten vernachlässigt man sie, bleibt man zu hause ist man faul, über irgendwas kann man sich immer beschweren.

Pony: ...Andererseits dauert ein Lehramtsstudium + Referendariat etc echt lange und ich sehe gar nicht ein, zu warten bis ich auf die 40 zu gehe!!
Ganz genau! Das war auch für uns der Haupt-Vernunftspunkt jetzt schon ein Kind zu bekommen. Bin ich mal karrieremäßig dort angekommen bin wo ich hin will, bin ich mindestens 35, wenn nicht noch älter, und ob ich dann in einer solchen Position einfach aussteigen kann/möchte, kann ich heute noch nicht sagen, aber deshalb auf Kinder verzichten???? NIEMALS
Simone: Und genauso muss man sich immer und immer wieder rechtfertigen, wenn man sich gegen ein Kind/Kinder entscheidet.
Das stimmt leider :-( Die Gesellschaft maßt sich immer an über andere Lebensweisen zu urteilen, dabei sollte man, bevor man sich ein Urteil erlaubt, sich immer klar machen, dass man nicht weiß wie es hinter der Fassade aussieht, welche Erlebnisse und Gründe dahinter stecken können, das man den einen oder anderen Weg eingeschlagen hat. Aber sich in andere Menschen rein zu versetzen scheinen viele verlernt zu haben.

Kirsty: Diese Anti-Kinder-Einstellung ist unglaublich widerlich und ich frage mich, wie dieses Land mit so einer Einstellung die Zukunft meistern soll. Ich denke, da ist einiges verdreht in der Wahrnehmnung. Junge Eltern sind doch was tolles. Wenn man mit knapp 24 zu jung für ein Kind, aber zu alt für zum Beispiel ein neues Studium ist, weiß man doch gar nicht, wo man noch ansetzen soll.
 kathrinchen: Sehr treffend formuliert und leider auf so viele Lebensbereiche ausweitbar. Es ist schwer in dieser Gesellschaft die Unabhängigkeit und Gelassenheit eines buddhistischen Mönches zu haben, um dem mehr oder weniger subtilen Druck etwas entgegen setzen zu können.
Mädchenwunder: Es muss sich einfach im denken der Gesellschaft etwas verändern, denn so muss man sich nicht wundern, dass es nur noch wenige neue Kinder gibt.
S.M.: Kinder sind in Deutschland leider inzwischen etwas Exotisches geworden. Und dem entsprechend ist auch der Umgang mit Eltern. Leider :-(
Christine: Ganz schlimm ist dann noch wenn man gesagt bekommt das man doch in die heutige Welt keine Kinder setzen kann??!!
Das kann ich komplett so unterschreiben, auch wenns einfach nur traurig ist. Ich frage mich immer wie es so weit kommen konnte und was diesen Knick ausgelöst hat. Seit wann sind Schwangere und Kinder etwas exotisches? Seit wann "nervt" Kinderlärm so sehr, dass man deswegen vor Gericht ziehen muss? Seit wann werden Kinder entweder als etwas Exklusives gesehen, wenn die Eltern einen gewissen Lebensstandart haben oder als Massenprodukt wenn sie sozialschwache Eltern haben?
 Sandra: Ich habe mehrere Freundinnen die erst durch ihre Schwangerschaft und in ihrem einem erziehungsjajr studiert haben...
Ein paar die mitten im Studium schwanger wurden und es prima Meistern und nun fast fertig sind...
Ich habe sogar eine Freundin, die sich nach drei Jahren ehe von ihrem Mann getrennt hat, mit ihren drei Kindern allein nach Göttingen gezogen ist und dort grad sehr erfolgreich ein duales Studium macht...
Madamsel: Hihi, einen Fünfjahresplan hatten wir auch und dann einen 10 Jahresplan. Im Moment schwimmen wir so, weil alle Pläne vor Frist geschafft sind und noch keine neuen da. ;-) und ich kann aus Erfahrung sagen, das einem als Student mehr Zeit und Flexibilität bleibt als Arbeitender.
Tüt: Ich finde eigentlich, dass gerade das Studium eine ziemlich gute Zeit dafür ist, die Familienplanung zu beginnen. Man hat ja doch einigermaßen viel Zeit, bzw muss man viele Dinge zuhause machen, die zum Studium dazugehören. Wenn man halbwegs Glück hat sind viele Vorlesungen auch von Zuhause nachzuarbeiten un das alles wird immer unproblematischer.
 Flora Fadenspiel: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man gerade während des Studiums mit Kindern viel flexibler ist. Zum Glück ist meine Stadt sehr familienfreundlich.
Vielen Dank für eure Erfahrungsberichte. Ich kann euch da auch nur zustimmen, die Zeit die ich jetzt für ein Kind aufbringen kann, habe ich später nie wieder. Wir können uns intensiv um unser Kind kümmern, ich habe trotzdem keine Einkommensverluste und verliere nicht den Anschluss, viel besser gehts eigentlich nicht. Natürlich wirds auch schwierige Phasen geben, alleine schon die letzte Klausurenphase war sehr anstrengend, und eine Bachelorarbeit schreiben während ein einjähriges Kind um einen herum tanzt ist bestimmt auch nicht immer einfach, aber es ist mit Sicherheit nicht unmöglich. Und wenn mal die Motivation fehlt, braucht man nur neben sich zu schauen (oder jetzt nach unten) und man weiß wieder für wen man das alles macht!
Frollein Schoko: Also ich kann mir vorstellen, dass einige nur neugierig sind, wie ihr das mit Kind so händelt. Da seid ihr den anderen ja schon einiges voraus & dann erfährt man vllt, mit welchen Problemen ihr zu kämpfen habt & was auf einen selber dann kommen würde etc pp
Das stimmt, solche Gespräche gibts natürlich auch und diese führe ich auch sehr gerne, auch wenn die Fragen die gleichen bleiben. Ich sag dann immer: "Der Ton macht die Musik", wenn ich merke mein Gegenüber ist wirklich interessiert dann erzähle ich gerne, aber vielen merkt man leider schon am Tonfall an, dass sie nur darauf lauern die Nadel im Heuhaufen zu finden, dieses winzige bisschen, das man vielleicht nicht bedacht hat.
Jetzt soll aber niemand denken, dass ihr uns keine Fragen mehr dazu stellen dürft, wir werden auch ganz sicher selbst noch viel über das Studieren mit Kind erzählen und immer gerne auf eure Fragen eingehen :-)
Anika: super auch freunde:
"wie konnte das denn passieren?" "ist dein freund der vater?"

ich habe mir ein kleines bullshit-bingo zum thema schwangerschaft erstellt und nach familienzusammentreffen oder abenden mit manchen freunden haben wir immer mindestens eine reihe voll...
das bingo für "wenn das baby da ist" haben wir auch schon bereitet...
Oja, die Frage nach der Vaterschaft war bisher auch das krasseste was mir zu Ohren gekommen ist, da fragt man sich doch echt wo das Benehmen der Leute hin ist?! Bullshit-Bingo werde ich auf jeden Fall nachmachen, die Idee ist echt spitze!!!
Liebe Annika, ich wünsche dir noch eine wunderschöne Restschwangerschaft und ganz viel Freude mit eurem kleinen Wunder!

 Marie: Das Kleine sieht man dann bestimmt auch mal in der Uni ?
Ja klar, ein Urlaubssemester wirds nicht geben :-)

Frl. Päng: Kann dir nur empfehlen, deinen Weg zu gehen, wenns sich gut anfühlt, ist es der richtige... Tu alles was dich nervt mit einem netten lächeln ab und mach es so wie du meinst...Du bist bald Mami... du machst sowieso alles richtig... geht gar nicht anders :) 
 Die perfekten abschließenden Worte!

DANKE!

Kommentare:

  1. Wie schön, dass du dir die Zeit nimmst und auf die Kommentare extra einzeln eingehst! So ein Feedback bekommt man als Kommentator ja selten :)

    Danke dafür, also!

    Wünsch dir weiterhin alles Gute für deine Schwangerschaft! Und halte uns auf dem Laufenden, ja?

    Liebe Grüße!

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  2. Oh, danke, dass du noch mal auf die Kommentare eingegangen bist. Und schön, dass dich die Kommentare so aufgebaut haben.

    Und ein kleiner Tipp wegen Bachelorarbeit und Kind: es gibt da doch bestimmt auch noch Großeltern, die sich freuen, wenn sie ihr Enkelchen mal eine Zeit lang betüdeln dürfen. Ein funktionierendes Netzwerk ist immer sehr sinnvoll.
    Ganz liebe Grüße und weiter eine schöne Zeit!!

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  3. noch heute werde ich mir ein bullshit-bingo bauen. mein kind ist schon da, aber der bullshit geht weiter.

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  4. Ui, ich habs heute erst gelesen. Dabei kann ich ja auch aus erster Hand meckern.
    Bei Juniors Schwangerschaft war ich 22/23. Jetzt bin ich 25/26. Und der Abstand ist zumindest für die Schwangerscaft perfekt. Die Kommentare allerdings nach wie vor unter aller Sau. Wir sind hier keine Unistadt, sodass eine U30-jährige mit einem Kind schon eine Seltenheit ist. Nun, mit Kleinkind und schwanger und unter 30 bin ich offiziell assozial. Bis hin zur ersten Frauenärztin, die mich ganz offensichtlich auch so behandelte... aber bitteschön: Ich möchte meine Kinder bekommen, solange mein Körper darauf eingestellt ist und sich die Nebendiagnosen in Grenzen halten. Die Schwangerschaftsübelkeiit kann eh immer kommen. Und ja, ich möchhte auch meine Enkelkinder noch kennenlernen und vielleicht sogr meine Urenkel. Ich will keine alte Oma sein, wo die Kinder aller paar Monate zum Kaffeetrinken kommen müssen und sagen "da riechts aber so komisch". Und ich möchte etwas von meinem Leben haben, wenn ich das Geld für hab (im Idealfall ist das eben erst später).
    Uns fehlt es zwar hier und da mal am Kleingeld um wirklich größere Rücklagen zu bilden, aber das ändert sich Anfang nächsten Jahres, wenn mein Mann auch fertig ist.
    Aber bis zum Ende der Schwangerschaft ignoriert man bestimmte Dinge und findet neue Themen (blöde Blicke, weil man abends in einem Cafe/einer Bar sitzt oder ständig eher fremde Bauchtatscher...).

    Genieße die Zeit. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt dafür!
    Pauline

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  5. Alles kluge & richtige wurde schon geschrieben! Trotzdem noch kurz: ich bin Deiner Meinung :)
    Cool, dass & wie Ihr Euch entschieden habt!
    Alles alles Gute weiterhin!
    Lieben Gruß
    Melanie

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  6. Es kann wohl kaum etwas Schöneres geben, als die bewusste Entscheidung eines Paares für ein Kind, ob geplant oder nicht. Toll ist das und jeder der davon erfährt sollte sich schon allein an dem Funkeln in den Augen der werdenden Eltern mitfreuen. Wer das nicht kann, und statt dessen so ein freudiges Ereignis klein redet, ist ein armseliges Wesen!
    Zu unser aller Glück wurden zu jeder Zeit Kinder geboren, in wirlich schwierigen Zeiten, während Krieg oder Hunger - und hier in einem sicheren Land mit hohem Wohlstand soll es ein "Fehler" sein, und den Eltern eine Rechtfertigung abverlangt werden....
    Lass Dir Deine Freude nicht klein machen, es ist großartig eine Familie zu gründen. LG Kuestensocke

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