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Nähen in der Malerei

Mein Mann hatte ein Loch in der Hose, auf die Frage hin ob ich das Loch mal flicken könnte, bekam er ein resolutes "nein" von mir, die Hose ist alt, Lieblingshose hin oder her, das geflickte Loch in meinen Augen verschwendete Zeit. Auf kurz oder lang muss er sich von dieser Hose trennen, meine Hoffnung, bald und einvernehmlich, eine neue Hose kaufen zu können, zerschlug sich als ich ihn im Wohnzimmer mit Nadel und Faden sah, da flickt er sein Loch eben selbst.

Hier ein paar schöne Bilder, konzentrierte Gesichter beim Einfädeln der Nadel.

Jules Breton, 1827-1906 "Bäuerin fädelt Nadel ein"

Thomas Waterman Wood, 1823-1903, "Nadel einfädeln"

Godfried Schalcken, 1643-1706, "Mädchen fädelt Nadel ein"

Kommentare:

  1. Schöne Bilder - fehlt nur noch "Mann flickt Hose".

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  2. Oh ja.. das glaubt Dir doch keiner... Mann flickt Hose. Ich hätte ähnlich wie Du reagiert, allerdings mit der Hoffnung, die Hose dann für andere Schätze verwursten zu dürfen. Gerade wenn es geliebte Kleidungsstücke sind mit vielleicht schon ein bißchen Geschichte, macht es mich glücklich, wenn sie in anderer Form noch ein bißchen weiterleben dürfen....
    Ich schweife ab. Eigentlich wollte ich nur eben Mann und Maler loben. herzliche Grüße, Marja

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  3. shame on you! Ich würde alles flicken wo noch Garn drauf hält! Aber die Bilder haben einen Fehler... KEINE Männer! Was keine Kritik ist (ich mag die Serie, sehr schöne Inspirationen) aber entweder haben die Maler das nicht als abbildungswürdig gehalten oder kein Mann wollte dabei gemalt werden (was sich ja bis heute nicht geändert hat ;-) )

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  4. Wie immer wundervolle Bilder! Dein Mann wollte eben die Hose um keinen Preis aufgeben. Dass er selbst zur Nadel greift, finde ich toll :)

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