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Ann-Sophies Geschichte

Das frühste Bild an das ich mich erinnern kann ist: Ich sitze auf der weißen Arbeitsfläche in der Küche meiner Oma und nähe Knöpfe an ein weißes Stoffviereck, während sie für mich und meine Puppe Patnerlookröcke schneidert.
Meine beiden Omas sind gelernte Schneiderinnen und besonders meine Mamaomi, die Mutter meiner Mama, hat sehr viel dazu beigetragen, dass Nähen heute mein Lieblingshobby ist, beziehungsweise, dass ich überhaupt nähen kann.
Angefangen hab ich wie gesagt mit vier oder fünf Knöpfe anzunähen. Ich fands cool, dass die Knöpfe fest waren, wenn man ein bisschen mit einem Faden dadurch geht und meine Omi fands cool dass man mich mit solch simplen Sachen stundenlang beschäftigen konnte.
Dem zeitlichen Ablauf folgend muss ich leider gestehen, dass eine große Lücke in meinem Näh-Lebenslauf klafft, abgesehen vom Eierwärmer- und Handpuppennähen im Grundschulkunstunterricht.
Erst mit fünfzehn kam ich wieder auf den Film, dass es doch super wäre, sich im Zeitalter von H&M und Zara von der Masse abzuheben und eben nicht das zu tragen was alle haben. Die Lösung: Flohmärkte und Stoffmärkte, Restyle und komplettes neunähen.
Angefangen habe ich, Taschen zu nähen. Die erste Tasche, genäht an der Nähmaschine einer Freundin mit einem selbstentworfenen Schnittmuster, sah ziemlich gruselig aus. Aber meine Omi hat mich gesponsert, sodass ich mir eine eigene Maschine zulegen konnte. Die Technik wurde besser und den Großteil meiner Schnittmuster erstelle ich immer noch selber. Einen Nähkurs habe ich nie gemacht, sollte ich vielleicht mal.
Ende Mai diesen Jahres war ich nichtsahnend in den verschlungenen Pfaden des Internetwaldes unterwegs, bin auf einer Seite auf das Gesuch nach einer Praktikantin bei dem Magazin und Portal HandmadeKultur gestoßen. „Praktikantin? Ist ja nett, sowas würd ich auch gern mal machen. Oooooooookay, die sitzen einen zwanzigmitnütigen Fußmarsch von mir entfernt, suchen zum 1 Juni eine Praktikantin und ich hab auch noch Zeit, Zufall mein Held.“ Ich habe dann ein zweimonatiges, wunderbares Praktikum bei der HandmadeKultur gemacht, in dem mir die Liebe zum Nähen, Stricken, Bauen, Basteln und Kreativsein sehr zugute kam und ich die echt schön ausleben konnte. Seitdem und überhaupt deswegen hab ich auch mein Blog.

Kommentare:

  1. Mir fällt auf, dass ganz viele das Nähen mit Taschen beginnen. Zufall? Ich finde gerade Taschen so schwer.

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  2. @ S.M. Gerade Taschen kann frau doch nie genug haben :)
    Ich bin aber auch bei vielen gekauften Taschen nicht unbedingt mit der Größe etc. pp. einverstanden, nur leider gehöre ich nicht zu denen, die sowas selber machen können :D. Da finde ich es nur selbstverständlich, wenn frau sich an sowas selbst probiert :)

    Sehr süße Blog-Vorstellung!
    Allerliebste Grüße
    Nadja

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  3. der einkaufswagen ist ja mal nen hit! sehr cool!
    lg, arina

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  4. taschen nähe ich am wenigsten, eher röcke. kann daher kommen, dass ich schnittmuster nicht mag und alles so näh wie es halt gerade passt :D

    http://svenjataviundco.blogspot.com/

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