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Türchen 19: Weihnachtsgedicht

Mein liebstes Weihnachtsgedicht:

Weihnachtsgedicht

Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857)


Markt und Straßen stehn verlaßen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh' ich durch die Gaßen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!


19. Was versteht man unter klöppeln?

Schickt die Antwort einfach an linutile@web.de, und euer Name wandert in den Lostopf!

Kommentare:

  1. Ohhh, das Gedicht habe ich als Kind geliebt und konnte es glaube ich sogar auswendig.
    Danke für's reanimieren dieser schönen Erinnerung :)

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  2. Svenjas Papa durfte dieses Gedicht letzte Weihnachten in unseren Dialekt übersetzen. War gar nicht so einfach.
    Aber das Gedicht ist einfach wunderschön und sagt so viel über die wahre Weihnacht aus.

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