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Wollfarm im eigenen Wohnzimmer



Handschuhe gehäkelt
Die weicheste Wolle in meiner Wolltruhe stammt von meiner Katze. Vor ein paar Jahren stieß ich auf einen Artikel darüber, dass es die Möglichkeit gibt Katzen- sowie Hundehaare zu verspinnen.
Ich hatte einen Perserkater und wirklich reichlich Katzenhaare, seine Haare erreichten schnell eine Länge von 10 cm und waren zudem noch super weich. Ich habe mir im Internet eine Adresse rausgesucht, und die ersten paar Haarbüschel eingesandt, anfangs war ich etwas skeptisch und war froh um die Gratisprobe die Birgit Storz anbietet. Zurück kam ein wunderschönes weiches Garn, das mich dann vollends überzeugte, von nun an sollten keine Haarbüschel mehr weggeschmissen werden.
Ich bewahrte das ausgekämmte Haar in einer luftdurchlässigen Papiertüte auf, nach etwa einem Jahr hatte ich 100 gr zusammen.
Mittlerweile ist mein lieber Chico leider verstorben, doch das Garn ist eine tolle Erinnerung.

 Gerade haben wir einen Karthäuser und eine Ragdoll hier wohnen, deren Wolle wird selbstverständlich auch gesammelt, auf das Ergebnis bin ich sehr gespannt, denn die Haare sind teilweise sehr viel kürzer und mehrfarbig. Im Gegensatz zu Chico mögen diese beiden Kanditaten das Kämmen leider nicht so gern.
Wer das sieht, dem ist klar, deren Wolle muss zusammen verarbeitet werden.

1 Kommentar:

  1. Das ist ja cool, das kannte ich noch nicht.
    Meinen Mann habe ich schon angewiesen, zukünftig die ausgekämmten Haare unseres Hundes aufzuheben.

    Danke für den Link!

    Lieben GRuß
    Simone

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