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Cabanel

Bis zum 15. Mai noch, widmet das Wallraf-Richartz-Museum dem akademischen Künstler, Alexandre Cabanel,  eine Ausstellung. Ausstellungsarchitekt ist der Modedesigner Christian Lacroix, und die Mode spielt in dieser Ausstellung keine Nebenrolle. Cabanel verlor sich bei Portraitmalereien in der Darstellung verschiedenster Stoffe und Kleider, Dupionseide, Duchess, Spitze und Chiffon.

So lautet die Beschreibung: 
„Vor allem die Stoffe der üppigen Kleider vermochte er meisterhaft wiederzugeben. So sind die Bildnisse nicht nur Erinnerungen an einzelne Personen, sondern bieten ein einzigartiges Panorama der Haute Couture in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts:“

Die Bankierstochter van Loon-Borski, liess sich 1887 in einem Samtkleid malen, welches bis heute erhalten geblieben ist und mit ausgestellt wird.
Ganz im Kontrast dazu, bietet ein Nebenraum auch Einblick in Lacroixs Handwerk, Modezeichnungen. Diese vergängliche Kunst, mit viel Schwung und wenig Farbe - angefertigt, als Vorlage für viele Kleidungsstücke. 

Ein fast vergessener Künstler, durch den Impressionismus in den Hintergrund gedrängt, und der zeitgenössische, erfolgreiche Modedesigner, das ergibt ein tolles Zusammenspiel, das lange nachklingt.





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